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Auberginensalat mit Sesampaste (nach Elisabeth Raether)
  • Blühender Bärlauch

Auberginensalat mit Sesampaste (nach Elisabeth Raether)

Am 14. Juli 18 hatte Elisabeth Raether im Zeitmagazin ein Rezept für einen Auberginensalat veröffentlicht. Ich koche gerne die Rezepte von Frau Raether nach, sofern sie nicht in die Welt des Backens führen, die für mich ein Labyrinth aus klebrigen Teigen und Zutaten ist, die wohl sich nie zu einem gekonnten Kuchen zusammenbringen lassen. Die Pointe des Auberginensalats besteht darin, die Auberginen zu würfeln und sie dann im Backofen in etwa 25 Minuten zu garen. An die etwas abgekühlten Würfel kommt dann Zitronensaft und ein Olivenöl-Kräuterpüree und selbstverständlich Salt, etwas Pfeffer usw. Bei den Kräutern verwendete ich Thymian, Rosmarin, Knoblauch, Basilikum und etwas Borretsch.

Rezepte sind für die einen selbstverständlich, für die anderen weniger. So ließ sich Raether leider nicht darüber aus, ob sie die Auberginenwürfel vorher salzte und/oder mit Zitronensaft beträufelte. Ich habe beides getan und es hat ihnen anscheinend nicht geschadet. Im Backofen blieben sie dann etwa 20 Minuten bei Gashitze 3 bis 4. Bleiben sie zu lange, werden sie wohl doch etwas matschig.

Der Salat muss dann noch mit den Kräutern etwas ziehen, in der Zeit, dachte ich, könne ich die dazu verlangte Sesampaste machen, Tahini konnte ich nicht auftreiben, aber Sesamöl und Sesamkörner. Also frohgemut Sesamkörner in ein hochwandiges Gefäß und mit dem Stabpürierer hinein. Dort blieb er dann erst einmal stecken (ich habe ein sehr gutes Schweizer Fabrikat, am Gerät lag es nicht). Also Öl hinzu und weiter gearbeitet, noch etwas Sesamöl, etwas Wasser, eine Prise Salz und nach etwa 15 bis 20 Minuten entstand so etwas, was einer selbstgemachten Sesampaste ähnlich schien. Wobei ich wohl ungeschälte Sesamkörner erwischte, die schwerer zu pürieren sind und der Paste eine dunklere Farbe verleihen.

Auberginensalat mit Sesampaste

 

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